RHH - News
Besonderes Angebot am Hospizhelferabend: „Singen für die Seele“
Rüsselsheim. (ah 21.05.2026)
„Miteinander singen ist entspannend und belebend, lässt Verbundenheit spüren, vertieft die Atmung und stärkt Körper und Seele. Heilsames Singen ist ein achtsames Singen, für das man keine Notenkenntnis und keine Singerfahrung braucht“, so Claudia Hesping, Singleiterin für heilsames Singen im Netzwerk Singende Krankenhäuser e.V.
Die Hospizhilfe hatte zu diesem „Singen für die Seele“ mit Claudia Hesping die ehrenamtlichen Helfer*innen am 20. Mai eingeladen. Dieses Angebot, bei dem die gesundheitsfördernde und entspannende Kraft des gemeinsamen Singens im Mittelpunkt steht, hatte die RHH nicht das erste Mal gemacht. Aber wie jedes Mal, war es ein schöner Abend mit einfachen Liedern in verschiedenen Sprachen und aus unterschiedlichen Kulturen verbunden mit Bewegung und Rhythmus. Die Teilnehmer*innen konnten so den Tag mit positiver Energie und Lebensfreude beschließen.
Der nächste Termin für „Heilsames Singen“, den Claudia Hesping öffentlich anbietet, ist der 19. Juni 2026, um 19:00 Uhr, in der evangelischen Kirche in Bischofsheim.
GPR-Gesundheitstag: RHH wieder mit dabei!

v.l.: Astrid Hackenberg und Pia Lessenich am Infostand der Rhh
Rüsselsheim.(ah 13.05.2026)
Am 10. Mai veranstaltete das GPR-Klinikum seinen alljährlichen Familien- und Gesundheitstag. Mehr als 30 Selbsthilfegruppen und Informationsstände waren laut Programm vertreten. Mit dabei war auch in diesem Jahr wieder die Rüsselsheimer Hospizhilfe. Wir hatten einen sehr guten Standplatz, an dem viele Besucherinnen und Besucher vorbeigingen, wenn sie zu zahlreichen Aktionen und Vorträgen gelangen wollten. Wie auch schon 2025 waren wir und die Palliativkoordinatorin des GPR direkte Stand-Nachbarn. Trotz großer Konkurrenz durch Muttertag und Gutenberg Halbmarathon in Mainz war der Gesundheitstag sehr gut besucht und eine erfolgreiche Veranstaltung. Am Vormittag waren Dagmar Herzog, Hildegard Zimmermann und Christina Schaad die Ansprechpartnerinnen für die Besucher, die mehr über die RHH erfahren wollten. Am Nachmittag betreuten den Stand Pia Lessenich und Astrid Hackenberg. Wir haben sowohl mit Besucherinnen und Besuchern als auch mit anderen „Standbetreibern“ interessante Gespräche geführt. Erfreulicherweise hörten wir oft, dass bereits Patientenverfügungen existieren – ein Beweis dafür, dass sich die Öffentlichkeit auch durch unsere Informationen immer mehr für dieses wichtige Thema interessiert. Selbstverständlich stießen auch unsere kleinen Werbeartikel wieder auf viel Interesse – wobei auch die Autorin dieses Artikels durchaus für kleine Werbegeschenke bei anderen Ständen offen war.
Wir heißen neue Hospizhelferinnen herzlich willkommen!
Rüsselsheim.(ah, 03.03.2026)
Am 27. Februar erhielten neun neue Hospizhelferinnen ihr Zertifikat. Der RHH-Vorstand hatte sie zu einem Essen ins „Bembelsche“ in Raunheim eingeladen, wo Ihnen Schatzmeister Thorsten Diegisser die Zertifikate überreichte sowie unseren Hospizhilfe-Schirm, damit sie stets „gut beschirmt“ sind. Bei angeregten Gesprächen war es ein schöner, geselliger Abend, wie auch die kleine Foto-Show zeigt.
Wander-Abteilung des DJK Rüsselsheim spendet an die RHH
Rüsselsheim.(ah, 23.02.2026)
Bernd Löffler, Vorsitzender des DJK Rüsselsheim, Abteilung Wandern, besuchte am 20. Februar die Rüsselsheimer Hospizhilfe. Er übergab uns eine Spende von 200 Euro, über die wir uns sehr gefreut haben, und für die wir uns ganz herzlich bedanken! Es zeigt uns einmal mehr, dass wir in der Öffentlichkeit unserer Stadt wahrgenommen werden, und unsere Arbeit wertgeschätzt wird. Wir haben uns mit Herrn Löffler über die Vereinsarbeit ausgetauscht und waren uns einig, dass gerade das Ehrenamt in den Vereinen eine wichtige Rolle spielt und das Miteinander in unserer Gesellschaft fördert. Umso mehr hoffen wir, dass sich zukünftig gerade auch für die Vorstandsarbeit Mitbürgerinnen und Mitbürger finden, die bereit sind, sich im Vorstand zu engagieren.
Rotarier spenden für Rüsselsheimer Hospizhilfe e.V.
Auch in diesem Jahr hat der Rotary Club Rüsselsheim-Mainspitze der Rhh eine Spende in Höhe von 1000 Euro übergeben. Vielen herzlichen Dank!

Axel Weyer (rechts im Bild), Präsident, und Stefan Fandel, Vorstandsmitglied Gemeindienst & Social Media Communication, haben die Rüsselsheimer Hospizhilfe am 09. Februar besucht.
Spende von „Crêpes gegen Krebs" für Rüsselsheimer Hospizhilfe e.V.
v.l.: Peter Lutz, Astrid Hackenberg und Detlef Werner, Foto H. Zimmermann
Rüsselsheim. (ah, 30.12.2025)
Das Jahresende hielt für die Rüsselsheimer Hospizhilfe noch einmal ein finanzielles Spenden-Highlight bereit: Wir erhielten am 28. Dezember von der Privatinitiative „Crêpes gegen Krebs“ eine Spende über 3.000 Euro. An der symbolischen Scheckübergabe auf einem Event in Alt-Haßloch nahmen vom RHH-Vorstand Peter Lutz, Astrid Hackenberg und Detlef Werner teil. Über die großzügige Spende freuen wir uns sehr und danken Lucas Fischer und seinen Freunden von der Initiative ganz herzlich. Bereits vor zehn Jahren hatte Lucas Fischer die Aktion „Crêpes gegen Krebs“ ins Leben gerufen, die er seit dieser Zeit mit Hilfe seiner Freunde durchführt. Auf der Haßlocher Kerb betreiben sie jedes Jahr einen Verkaufsstand. Der Erlös wird gespendet. Zwischen den Jahren – 27./28.12. – veranstalteten sie in Kooperation mit Freunden nun einen kleinen Event in Alt-Haßloch, bei dem auch die symbolische Scheckübergabe erfolgte. Bei Bratwurst und Glühwein hatten die zahlreichen Besucher – trotz „arktischer“ Kälte – viel Spaß und genossen eine schöne Zeit.
Jahresausflug 2025 nach Idstein
Rüsselsheim. (ah,09.09.2025)
Unser Ausflug nach Idstein: „Schee wars!“
Am Samstag, den 6. September, versammelten sich 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum diesjährigen RHH-Ausflug. Vor dem Theater in Rüsselsheim war große Wiedersehensfreude, denn viele hatten sich seit Wochen oder sogar Monaten nicht mehr gesehen. So gab es bereits im Bus während der kurzen Fahrt lebhafte Unterhaltungen. Nach etwa 30 Minuten hatten wir unser Ziel, das Städtchen Idstein, erreicht. Da wir bis zu unserem Mittagessen noch etwa eine Stunde Zeit hatten, machten sich alle allein oder grüppchenweise zur ersten Erkundung der Altstadt auf den Weg. Im Mittelpunkt stand hierbei ein Besuch der Unionskirche, die eine wunderschöne Innenausstattung besitzt: Die Decke des Hauptschiffes sowie die Wände zieren 38 großformatige Ölgemälde aus der Rubensschule. Eine solche Darstellung ist einzigartig – es hat sie weder davor noch jemals danach noch einmal gegeben. Da wir die Kirche fast für uns allein hatten, konnten wir in aller Ruhe – und Stille – die besondere Atmosphäre genießen.
Im Anschluss machten wir uns zum Restaurant auf, das auf uns bereits gut vorbereitet war, da unsere Essensauswahl schon vor unserer Ankunft bekannt war. Auch hier zeigte sich wieder, dass es viel Gesprächsstoff gab, und die Zeit verging nur so im Flug. Nach dem Essen erhielten wir von einem Historiker eine Stadtführung, bei der wir eine Menge interessanter Informationen bekamen. Im Gedächtnis bleiben werden aber vor allem die wunderschönen, restaurierten Häuser, die zum Großteil um den Marktplatz herum gruppiert sind.
Fazit: Es war ein sehr schöner Ausflug bei strahlendem Sonnenschein und manche kündigten an, den Besuch sogar noch einmal „privat“ zu wiederholen.
Besuch im Wiesbadener Krematorium

(Foto: Website Krematorium)
Rüsselsheim. (sf, 21.08.2025)
Am 2. August erhielten 15 Hospizhelferinnen und Hospizhelfer eine Führung im Krematorium Wiesbaden am Südfriedhof. Das modern gestaltete Gebäude zeichnet sich durch eine schlichte Architektur aus, die Respekt vor den Themen Tod und Trauer vermittelt. Die Besucher waren einer Einladung von Valentin Burkl gefolgt, der zum einem einer der Geschäftsführer des Krematoriums ist und zum anderen bereits seit vielen Jahren einen wesentlichen Beitrag zur Ausbildung der Hospizhelfenden leistet, indem er die Kursteilnehmer in sein Bestattungsunternehmen einlädt, um sie dort über die Arbeit des Bestatters zu informieren.
Bei der zweistündigen Führung gab Herr Burkl eindrucksvolle Einblicke in die technischen Prozesse der Einäscherung. Die Anlage, die modernen Umweltstandards genügt, ist so konzipiert, dass Emissionen auf ein Minimum reduziert werden. Ausführlich beantwortete Herr Burkl die vielen Fragen rund um das Thema Einäscherung. Besonders beeindruckend war die Sorgfalt, mit der Identität und Würde der Verstorbenen gewahrt werden.
Valentin Burkl: „Die Einäscherung eines Verstorbenen ist ein rein technischer Vorgang, der durch sehr hohe Auflagen seitens der Behörde vorgeschrieben ist und die zum Schutz der Umwelt eingehalten werden müssen. Dabei steht bei uns der pietätvolle Umgang mit den Verstorbenen an erster Stelle. Wir möchten auch den Hinterblieben die Gewissheit geben, dass sich in der Urne die Asche ihres verstorbenen Angehörigen befindet. Ich selbst bewundere immer wieder das Engagement der Hospizhelfer, die ehrenamtlich Sterbende begleiten.“
Der Besuch war sehr informativ und regte zum Nachdenken an über den Umgang mit Tod und Abschied. Die Teilnehmenden saßen am Ende noch bei einem Gespräch zusammen und bedankten sich bei Herrn Burkl für die Führung und die interessanten Informationen.
Wir waren auch dabei!
Rüsselsheim.(ah,25.05.2025)
Am 25. Mai fand der GPR Familien- und Gesundheitstag statt und wie jedes Jahr hatte auch die Rüsselsheimer Hospizhilfe einen Stand. Zur Standbesetzung gehörten diesmal am Vormittag Pia Lessenich und Hildegard Zimmermann und am Nachmittag Susanne Ebner und Astrid Hackenberg. Es war viel los! Die Besucher hatten die Wahl zwischen einer ganzen Reihe von Vorträgen, viele Kinder ließen sich schminken oder kamen mit ihren Puppen- und Stofftieren in die Teddyklinik und alle besuchten die zahlreichen Stände in Foyer und Gängen des Krankenhauses. Auch unser Stand stieß auf viel Interesse, wobei dies nicht nur unsere kleinen Werbeartikel betraf, sondern auch die Info-Flyer und vor allem die Broschüre zum Thema Vorsorge. Hier ließen sich mehrere Besucher kurz informieren, um dann die Visitenkarte der Rüsselsheimer Hospizhilfe für eine mögliche Kontaktaufnahme und individuelle Beratung mitzunehmen.
Rücktritt aus gesundheitlichen Gründen
Rüsselsheim. (ah,02.04.2025)
Der in der Jahresmitgliederversammlung im Oktober 2024 gewählte 2. Vorsitzende der Rüsselsheimer Hospizhilfe, Hanno Kirsch, gibt sein Amt aus gesundheitlichen Gründen auf. Ab sofort ist diese Position vakant.
Scheidet ein Mitglied des Vorstandes während der Amtsperiode aus, kann der Vorstand gemäß Satzung für die restliche Amtsdauer einen Nachfolger wählen. Sobald es einen Nachfolger gibt, werden wir zeitnah darüber informieren.
Ein neuer Schirmherr, vier neue Hospizhelferinnen und eine große Auszeichnung
Fotos: Volker Dziemballa
Rüsselsheim. (ah, 10.03.2025)
Rund 70 Gäste waren der Einladung der Rüsselsheimer Hospizhilfe (RHH) gefolgt und zum Frühjahrsempfang ins Rathaus gekommen. Der 1. Vorsitzende Prof. Dr. Dimitri Flieger begrüßte die Anwesenden und übergab dann an den bisherigen Schirmherrn der Hospizhilfe Jo Dreiseitel. Dieser überreichte den „Staffelstab“ – in Form eines RHH-Regenschirms – an den neuen Schirmherrn Oberbürgermeister Patrick Burghardt.
Die erste Amtshandlung des neuen Schirmherrn war gleichzeitig auch einer der Höhepunkte der Veranstaltung: Egon Lang, der seit 30 Jahren für die RHH tätig ist – als Hospizhelfer und darüber hinaus von 2001 bis 2007 im Vorstand – erhielt den Ehrenbrief des Landes Hessen. Herr Lang, der seit 2024 Ehrenmitglied des Vereins ist, hat in drei Jahrzehnten rund 150 Menschen und ihre Angehörigen als Hospizhelfer begleitet.
Ein weiterer Höhepunkt des Frühjahrsempfangs war die Übergabe der Zertifikate an die neuen Hospizhelferinnen: Gisela Cyron, Ursula Funk, Naima Salhaoui und Martina Zeiß. Herzlich willkommen! Wir freuen uns sehr über diese Verstärkung unseres Teams.
Die musikalische Begleitung der Veranstaltung übernahmen die Sopranistin Jess Ye und der 2. Vorsitzende Hanno Kirsch, der sie am Klavier begleitete.
Beim informellen Abschluss des Frühjahrsempfangs hatten die Gäste noch die Gelegenheit, sich bei einem Imbiss und Gesprächen auszutauschen.
Neuer Ausbildungskurs beginnt im Mai 2025
Wer sich vorstellen kann, einen kleinen Teil seiner Freizeit zu investieren, anderen Menschen unterstützend zur Seite zu stehen und sich mit den Themen rund um die Endlichkeit des Lebens zu beschäftigen, ist herzlich eingeladen, sich mit den Koordinatorinnen Dagmar Herzog und Pia Lessenich in Verbindung zu setzen. Ein unverbindliches Gespräch kann dabei helfen herauszufinden, ob diese Tätigkeit in Frage kommt.



